Thaksin will nicht verhandeln

Thaksin sprach in seiner letzten Rede von einer „Revolution des Volkes“, die größer sei als die Aufstände im Oktober 1973 oder Mai 1992. Es ginge nicht um ihn, sondern um das Land, die Demokratie und die Zukunft der Kinder und Enkel.

Die thailändische Politik würde von Aristokraten und der Bangkoker Mittelklasse dominiert, und dies sei nicht im Sinne des Volkes…

Anmerkung: In der Vergangenheit ging es immer wieder um Machtspiele innerhalb der politischen Klasse. Politiker A versuchte auf die eine oder andere Weise, Politiker B aus dem Amt zu drängen. Aber am System änderte sich nichts.

Der Machtkampf, der sich jetzt abspielt, hat eine ganz andere Dimension, weil Thaksin nicht nur die augenblicklichen Machthaber angreift, sondern das gesamte politische System. Und das mit deutlichen Worten.

Großveranstaltung am 8. April

Die UDD rief ihre Anhänger auf, sich am 8. April an einer weiteren Großveranstaltung vor dem Regierungssitz zu beteiligen. Die Organisatoren hoffen auf 100.000 Teilnehmer.

Ziel ist es nach wie vor, den Rücktritt der Regierung zu erzwingen, aber selbst die Führer der „Rothemden“ bezweifeln, daß ihnen dies gelingen wird. Falls das Ziel am 8. April nicht erreicht wird, sollen die Demonstrationen am 9. April fortgesetzt werden.

Keine Waffen

Am 8. April werden Polizisten und Soldaten keine Schußwaffen tragen, wenn sie den Regierungssitz vor der UDD schützen. Dies teilte ein Sprecher im Büro des Premierministers mit.

Die Sicherheitskräfte würden nur mit Schildern ausgestattet sein, mit Schlagstöcken, Tränengas und Wasserwerfern. Wenn es zu Schüssen kommen sollten, dann könne man sicher sein, daß diese weder von Polizei noch Militär abgegeben worden seien. Zu Vorfällen wie im Oktober 1973 oder im Schwarzen Mai 1992 werde es nicht kommen. bp, tn, la

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